Live getestet: 7 Vorurteile übers Schützenfest

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Woran denkst du, wenn du das Wort „Schützenfest“ hörst? Männer mit Hut? Und noch mehr Bauch? Trinkgelage? Provinz? Ziemlich geläufige Assoziationen. Entsprechend fallen die Reaktionen aus, als ich in meinem Freundeskreis ankündige, für meinen Blog ein Schützenfest besuchen zu wollen: „Oh Gott, was willst du denn da?!” Aber ich will versuchen, möglichst unvoreingenommen zu erfahren, was es mit diesem Stück deutscher Tradition auf sich hat, und reise ins Sauerland: nach Balve. Dort habe ich ein Wochenende Zeit, die gesammelten Stereotype unter die Lupe zu nehmen. Keine soziologische Analyse, einfach Eindrücke wirken lassen. Ganz subjektiv. Die Familie eines Freundes kommt aus Balve, und so habe ich das Glück, das Schützenfest von Anfang bis Ende mit „Locals“ zu erleben. Gleich zu Beginn werde ich mit dem ersten Vorturteil konfrontiert: 1. Beim Schützenfest geht’s nur ums Trinken Frühstück bei der Oma. Lecker Gulaschsuppe, dazu den wohl süßesten Kirschlikör der Welt. Magen und Mimik verkrampfen sich ruckartig. Mit guter Grundlage geht’s zum Treffpunkt der Schützenbrüder, eine kleine Gasse vor der Kneipe „Padberg“. Ein fülliger Mann in Schützenuniform verteilt nach einem mir unverständlichen Prinzip Biermarken. Dann tut man ziemlich intensiv: nichts. Keine Musik, kein Programm. Nach einer Stunde frage ich, was genau wir hier machen. […]

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